Zukünftige Beiträge über die Anträge bei der Conterganstiftung


Beispiel 1:

"Der Antrag wurde von mir zwar 'vollständig' eingereicht, allerdings akzeptiert die Stiftung nicht mehr den Ablehnungsstempel der Krankenkasse. Ich solle veranlassen, dass ich einen Teilablehnungsbescheid von der Krankenkasse schriftlich erhalte. Um diesen Bescheid zu erhalten, musste ich sehr viel Mühe und Zeit aufwenden.

Nachdem ich diesen Bescheid nun endlich erhielt, habe ich diesen Antrag erneut bei der Stiftung eingereicht, diesen indes nicht an die Sachbearbeiterin gesandt, sondern an die Geschäftsstelle, (Einschreiben mit Rückschein). Ich machte in diesem Schreiben deutlich, dass ich mich körperlich und nervlich zukünftig nicht mehr in der Lage sehen werde, dieses Procedere für jeden Antrag durchzumachen.

Zukünftig werde ich bei jedem einzelnen eingereichten Antrag der Stiftung die Vollmacht erteilen, bei meiner Krankenkasse die gewünschten Auskünfte selbst einzuholen. Ich habe Frau Kruse darauf hingewiesen, dass diese Bearbeitungsweise von eingereichten Anträgen gesundheitlich kontraproduktiv für die Antragsteller ist.

Ich hoffe, mit meinem Schreiben eindeutig klargemacht zu haben, dass dieses komplizierte Antragsverfahren nicht auf dem Rücken der Contergan-Geschädigten ausgetragen werden darf."